Der beste Käsekuchen, den ich je gegessen habe: Japanischer Soufflé Käsekuchen

Als ich vor Kurzem auf dem Blog „rock the kitchen!“, dem ersten Finalisten des Brigitte Food-Blog Award, auf ein sehr außergewöhnliches Käsekuchenrezept gestoßen bin, lief mir schon beim Lesen das Wasser im Munde zusammen….wie man so schön sagt. Und dazu noch die sehr ansprechenden Fotos! Das Rezept musste unbedingt ausprobiert werden. Es sollte aber noch ein klein wenig dauern bis ich mich an das Käsekuchen-Experiment wagte. Und dazu noch Soufflé, was so locker und leicht werden und ganz langsam aufgehen soll. Das bekommen doch manchmal selbst die besten Chefköche nicht hin!

Also, dieses Wochenende war es dann soweit mit dem japanischen Soufflé Käsekuchen. Dieses Mal sollte gebacken werden, ganz ohne Hilfe vom Kind und mit viel Zeit. Denn er sollte ja gelingen. Da ich in Sachen Kuchenformen nicht ganz so professionell ausgestattet bin, passte ich die Menge der Zutaten für eine ursprünglich 18cm Springfrom an meine 26cm große Backform an. Das waren wie folgt:

  • 300g Frischkäse, am besten den Sahnigen
  • 75g Naturjoghurt
  • 150ml Sahne
  • 5 Eier
  • 100g Zucker
  • 15g Mehl
  • 15g Stärke (Weizen oder Mais)
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 3 EL Zitronensaft

Schon mal vorweg: man sollte viel Backpapier und Alufolie zur Verfügung haben, denn der Kuchen wird im Wasserbad gebacken und die Form muss gut „eingepackt“ werden.

Zunächst die Form mit Backpapier auslegen und mit ein wenig Butte einstreichen. Den Backofen auf 160°C vorheizen. Den Frischkäse mit dem Handmixer cremig schlagen, nach und nach 5 Eigelb, Naturjoghurt, Sahne, die Hälfte des Zuckers (ich habe Puderzucker verwendet), das Vanillemark und den Zitronensaft zugeben und gut verrühren. Das Mehl und die Stärke mischen und auf die Masse sieben, dann gut unterrühren.

Das Eiweiß zusammen mit dem restlichen Zucker sehr steif schlagen. Der beste Test, ob es richtig fest ist: die Schüssel umdrehen. Das geschlagene Eiweiß sollte in der Schüssel „stehen“. Die Eiweißmasse in mehreren Schritten ganz vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben. Jetzt die fertige Kuchenmasse aus 30cm Höhe (dadurch bilden sich keine Luftblasen im Teig) in die Kuchenform gießen. Die Backform von außen erst mit einer Schicht Backpapier und dann mit 2-3 Schichten Alufolie verkleiden. So kann kein Wasser in die hinein dringen. Die Backform auf ein tiefes Blech stellen und ca. 1cm hoch  heißes Wasser eingießen.

Den Kuchen 35min. bei 160°C backen, danach die Temperatur auf 110°C herunter drehen und weitere 10-12min. backen. Den Ofen ausschalten und den Kuchen noch für ca. 10min. darin ruhen lassen. Den abgekühlten Kuchen für mehrere Stunden in den Kühlschrank und mit Puderzucker bestreut genießen.

Leider kann man bei meinem Kuchen das Soufflé wohl streichen, denn der Teig ist nicht so aufgegangen wie er sollte. Aber, wie gesagt: selbst die besten Chefköche… Lecker ist er trotzdem und zum Nachbacken auf jeden Fall empfohlen. Nein, er ist nicht nur lecker, sondern wirklich fantastisch! Locker, leicht, saftig und zergeht auf der Zunge. So einen Käsekuchen habe ich tatsächlich noch nie gegessen.

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6 Kommentare zu “Der beste Käsekuchen, den ich je gegessen habe: Japanischer Soufflé Käsekuchen

  1. Wow, der Kuchen sieht wirklich fantastisch aus. Das Rezept habe ich mir gespeichert. Diesen Kuchen werde ich demnächst mal probieren.

  2. Oh, es freut mich, dass Die der Kuchen so geschmeckt hat. Dass der Kuchen nicht ganz so aufgegangen ist finde ich nicht weiter tragisch – er sieht trotzdem fantastisch aus und hauptsache er schmeckt. Liebe Grüße, Sylvia

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