Selbermachen: Pasta färben mit Roter Beete

Heute ist der erste von diesen richtig drüben und grauen Novembertagen, wie wir sie eigentlich alle kennen. Grund genug sich ein bisschen Farbe ins Haus und auf den Teller zu holen! Und zwar mit roter Pasta, gefärbt mit Roter Beete, einem Wintergemüse, das ich immer häufiger in der Küche verwende.

Ich muss zugeben, dass dies schon mein zweiter Versuch ist Pasta mit Roter Beete zu färben. Das erste Mal ist wirklich kläglich daneben gegangen. Zu viel Rote Beet verdirbt nämlich den Teig, das heisst er wird einfach zu feucht und man hat nur zwei Möglichkeiten: entweder ab in die Tonne oder Ravioli daraus machen. Ich bin eigentlich kein Essenwegwerfer, aber in meiner Verzweiflung…

Dieses Mal dachte ich schon: Ravioli! Aber, es ist dann doch ein ganz guter Teig entstanden. Man muss die Rote Beete (ich hatte mich für vorgekochte entschieden) ganz vorsichtig dosieren.

Für den Pastateig braucht man 300g Mehl, 2 Eier, 1 Prise Salz und 1-2 kleine Rote Beete. Bei frischen Nudeln rechnet man üblicherweise  mit 200g Mehl für 4 Personen, aber durch die Rote Beete ist es hier etwas mehr. Und man muss auch beim Drehen durch die Pastamaschine immer wieder etwas Mehl zugeben.

Zunächst die Rote Beete pürieren und ca. 2 EL davon mit Mehl, Eiern und Salz zu einem Teig verarbeiten. Den Teig richtig gut durchkneten und danach für 15 min. kühl stellen.

Die einfachste und beste Variante zum Nudeln zubereiten ist natürlich eine Pastamaschine. Den fertigen Teig stufenweise durch die Maschine ziehen. Dabei darauf achten, das der Teig immer gut bemehlt ist, damit er nicht kleben bleibt.

Den ganz dünnen Teig zum Schluss durch den Aufsatz für die Tagliatelle ziehen und die Nudeln (mit Mehl bestreut) zu kleinen Nestern formen. So kann man sie gut eine Weile lagern, ohne das sie verkleben.

Zu den roten Tagliatelle (die nur ganz kurz gegart werden müssen) gab es ein Selleriepesto, das ich euch ganz unbedingt empfehlen muss. Entdeckt habe ich es auf hier und nach meinem Geschmack noch ein klein wenig umgeändert.

Für das Pesto nimmt man die Blätter eines ganzen Bundes Stangensellerie (am besten bio), Salz, Olivenöl, ca. 100g Walnüsse und den Saft einer kleinen Zitrone. Alle Zutaten mit dem Pürierstab zu Pesto verarbeiten und an die frisch gekochten Nudeln geben. Das Pesto passt wirklich ausgesprochen gut zu den Tagliatelle. Der Selleriegeschmack ist sehr frisch und kräftig und wird durch die Zitrone noch verstärkt. Unbedingt ausprobieren!

Und nun möchte ich noch die glücklich Gewinnerin meines Mobiles bekannt geben, die per Losverfahren von meiner kleinen Glücksfee gezogen wurde:

And the winner is…tatatataaa:

Schick mir doch bitte eine Mail (mareikekhn@yahoo.com) mit deinen Adressdaten, damit ich dir deinen Preis ganz schnell zuschicken kann.

Allen Anderen, auch denen die später dazu gestoßen sind, danke ich ganz herzlich für die Glückwünsche! Mareike

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2 Kommentare zu “Selbermachen: Pasta färben mit Roter Beete

  1. JUhuuuuuu ich freu mich. Lieben Dank Mareike 🙂

    Und deine Pasta sieht großartig aus. Mensch; jetzt habe ich hunger ;-).

    Mail ist unterwegs. Liebe Grüße Anja

  2. Pingback: Die perfekte Weihnachtsmarmelade. Rote Beete-Birnen Marmelade mit Kardamom « Casa colorata

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