Casa colorata beim SoLebIch-Adventskalender 2012

Jetzt muss ich mich doch mal kurz aus meiner unfreiwilligen Auszeit melden. Die Grippe hat mich erwischt. Und das so kurz vor Weihnachten! Da bleibt natürlich einiges liegen oder wird gar nicht mehr angefangen. Zum Glück habe ich schon vor einiger Zeit einen Teil unseres Christbaumschmucks gemacht. Heute ist meine Idee mit der kompletten Anleitung beim SoLebIch-Adventskalender zu sehen.

Kugel mit Pailletten

Aus der Weihnachtsbäckerei: falsche Johannisbeer-Kokosaugen

In der letzten Woche und am Wochenende habe ich mir immer wieder ein bisschen Zeit zum Backen genommen, damit unsere Plätzchendosen endlich mal gefüllt werden. Dieses Jahr bekommen wir nämlich das erste Mal Besuch und richten das Weihnachtsfest bei uns aus. Ein paar Plätzchen sollte man da schon anbieten können, oder? Nur hab ich den Eindruck, dass die Dosen nicht voller werden sondern fast leer bleiben.

Kokosplätzchen im Glas

Dieses Glas voll Plätzchen habe ich jetzt aber in Sicherheit gebracht, nachdem ich zehn Kostproben hinter mir hatte! Die Kokosaugen sind einfach zu lecker! Ja, ihr habt richtig gelesen: Kokosaugen. Eigentlich mag ich Kokos nicht so gern, vor allem nicht im oder auf Kuchen. Aber diese Plätzchen haben mich eines Besseren belehrt. Kokos auf Plätzchen kann auch schmecken, den hier ist das Kokos nur ganz dezent im Einsatz.

Kokosraspeln mit Plätzchen

Die Plätzchen bestehen aus einem Mürbeteig und werden kurz vor dem Backen einmal in einen Kokosraspelberg getaucht und bekommen noch eine kleine Füllung in Form eines Gelees. Wie die Johannisbeer-Kokosaugen genau gemacht werden könnt ihr auf der Seite der Zeitschrift Schrot und Korn (naturkost.de) lesen.

Und warum jetzt falsche Johannisber-Kokosaugen? Da der Johannisbeergelee fehlte, wurde kurzer Hand zum natürlich selbstgemachten Glas mit Erdbeermarmelade gegriffen. Das mindert den Geschmack aber keinsewegs!

Plätzchen mit Johannisbeer und Kokos

Sternenbastelei

Verschiedene Sterne aus Papier

Ich bin gerade dabei verschiedene Sterne jenseits der Fröbelsterne und Co. auszuprobieren. Sie müssen vor allem leicht zu basteln sein für ungeduldige (vielleicht nur Jungs?-) Kinderhände. Bei dem Stern in der Mitte ist mein Sohn letztes Jahr schon dran verzweifelt, obwohl er eigentlich sehr einfach ist.

Und ist es euch aufgefallen?!? Nach zwei Jahren immer etwas (das Grün) Unzufriedensein mit meinem Blog-Design habe ich hoffentlich endlich ein neues Outfit gefunden! Ganz fertig ist es aber noch nicht. Ich werde in den nächsten Tagen jede freie Minute nutzen und noch ein bisschen feilen. Wie findet ihr es bis jetzt?

Und da wir gerade bei den Neuigkeiten sind: ich habe heute eine Mail vom SoLebIch-Team (der größten  Wohn-Community Deutschlands) erhalten, über die ich mich sehr gefreut habe. Ab 1. Dezember wird es auf SoLebIch.de einen „Alles für die Sinne“- Adventskalender geben, in dem Blogger ihre DIY-Weihnachtsideen vorstellen. Eine meiner Deko-Ideen für die diesjährige Adventszeit wird auch mit dabei sein. So viel sei schon mal verraten. Was ich gestaltet habe und in welchem Türchen es steckt erfahrt ihr erst, wenn es so weit ist. Vielleicht entdeckt ihr sie auch ganz von allein? Ich bin jedenfalls gespannt auf den Kalender und die darin enthaltenen Ideen.

Weihnachtliches Sonntagssüß – mit unumgänglichen Vanillekipferln und Butterplätzchen zum Ausstechen

Neben all der Ausprobiererei dieses Jahr haben wir gestern mal ganz traditionell gebacken. Die Vorräte an Plätzchen und Lebkuchen sind nun doch schon fast wieder aufgebraucht und ein paar Tage sind es ja noch, und darüber hinaus…

Schon seit ein paar Jahren gehören Vanillekipferl für mich einfach in die Weihnachtsbäckerei und ich bleibe bei dem immer gleichen Rezept. Deswegen an dieser Stelle nur ein kleiner Link zu meiner Weihnachtsbäckerei vom letzten Jahr.

Der kleine Mann hatte sich noch einen Teig zum Ausstechen gewünscht. Und, unvermeidlich, wie immer standen die Eltern zum Schluss in der Küche und haben 2/3 des Teiges ausgestochen. Das Besondere am Plätzchen ausstechen ist wohl, das man ganz viel Teig naschen kann und beim Verzieren die Hälfte des Zuckergusses und der Streusel woanders landet.

Der Teig für die Butterplätzchen ist schnell gemacht: 500g Mehl, 250g Puderzucker, 2 EL Vanillezucker,  Prise Salz, 300g Butter und 2 Eier zu einem geschmeidigen Teig verkneten und diesen für ca. 30min. kalt stellen. Den Teig auf einer bemehlten Unterlage 1/2 cm dick ausrollen und nach Lust und Laune ausstechen. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen ca. 10min backen und nett verzieren.

Die Plätzchen kommen heute auf unsere Kaffeetafel und danach geht es erst richtig los mit dem Schlemmen, bei unserem alljährlichen Vorweihnachtsschmaus. Glücklicherweise bin ich nur für die süße Nachspeise zuständig. Die Törtchen sind schon aus dem Ofen und die Birnen köcheln gemütlich vor sich hin…Weiteres folgt wahrscheinlich morgen. Lasst euch überraschen!

Gesammelt werden die Sonntagssüßrezepte heute bei Fräulein Text. Euch allen einen besinnlichen 4. Advent wünscht Mareike.

Pimp your Geschenkebox – eine Anleitung zum Verschönern einer einfachen Pappschachtel

Und was ihr dann reinfüllt, das ist ganz euch überlassen!

Bei mir gibt’s dieses Jahr mal wieder viel Selbstgemachtes zu Weihnachten. Da mein lieber alter Großvater immer meint er hat schon alles und brauch nix Neues, bekommt er eben eine ganze Schachtel voll mit süßen Leckereien, zum Selbstverwöhnen sozusagen.

Da der Inhalt natürlich mit viel Liebe hergestellt wurde, sollte die Verpackung auch eine besondere werden. Was gibt es besseres als dafür Materialien zu verwenden, die man sowieso zuhause hat: eine Pappschachtel, die Rückseite eines Schreibblocks und schönes Geschenkpapier.

Des Weiteren benötigt man Leim, doppelseitiges Klebeband, einen Filzstift, ein Lineal und einen Cutter. Als ersten Schritt das Geschenkpapier der Schachtel entsprechend zuschneiden, dann als Markierung mit dem Filzstift die Umrisse der Schachtel auf dem Papier nachziehen.

Dann die Schachtel von unten, rundherum und an den Innenkanten mit doppelseitigem Klebeband bekleben. Die Schachtel auf die Markierung setzen, an den Seiten einschneiden und festkleben.

Auf die gleiche Art und Weise wird auch der Deckel der Schachtel bezogen. Ich habe doppelseitiges Geschenkpapier verwendet und in den Schachtel- bzw. Deckelboden das Papier anders herum hineingeklebt.

Jetzt könnt ihr noch aus Pappresten oder der Rückseite eines Zeichenblocks Streifen für die Fächer innen zuschneiden. Diese mit ebenfalls mit dem Geschenkpapier beziehen, gegenseitig verkleben und in die Schachtel stecken.

Nun muss die Geschenkbox nur noch mit den allerleckersten Naschereien befüllt und mit einer Schleife versehen werden. Und schon ist sie bereit zum Verschenken.

Die perfekte Weihnachtsmarmelade. Rote Beete-Birnen Marmelade mit Kardamom

Meine Leidenschaft für Rote Beete ist ungebrochen. Erst vor Kurzem habe ich ja Pasta damit gefärbt. Und die Idee für Rote Beete Marmelade schwirrte mir auch schon eine ganze Weile im Kopf herum. Doch die Rote Beete sollte in meiner Marmelade nicht ganz allein bleiben.

Dazu gesellt haben sich Birnen, etwas Orangensaft und Kardamom. Hier das ausführliche Rezept mit folgenden Zutaten:

  • 500g Rote Beete vorgekocht oder roh
  • 2-3 große Birnen (z.B. Abate)
  • 1 Päckchen Gelierzucker 1:2
  • Saft einer Orange
  • 1/2 TL Kardamom

Wenn ihr rohe Rote Beete verwendet, solltet ihr sie vorher schälen und weich garen. Bei vorgekochter Roter Beete entfällt dieser Schritt natürlich. Dann die gewürfelte Rote Beet mit den geschälten und gestückelten Birnen in einen Topf geben und pürieren. Das Rote Beete-Birnen Püree zusammen mit dem Zucker aufkochen. Orangensaft und Kardamom zugeben und alles zusammen 4 min. sprudelnd kochen, Gelierprobe machen und die fertige Marmelade in heiß ausgespülte Gläser füllen.

Eine wirklich weihnachtliche Marmelade. Der Kardamom gibt ihr die richtige Note und hebt sogar noch die Süße der Roten Beete etwas auf. Sicherlich nur etwas für Liebhaber winterlichem, erdigem Gemüses. Trotzdem zu empfehlen!

Weihnachtliches Sonntagssüß – Handgemachte Lebkuchen mit Schokoguss

Dieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft Lebkuchen selbst zu machen. Und ich muss sagen: es lohnt sich! Auch wenn man dafür 2, na sagen wir mal fast 3 Stunden in der Küche verbringt. Es macht Spass, auch mit Kind, und es ist wirklich unglaublich lecker.  Ich schwöre nie mehr im Supermarkt Lebkuchen zu kaufen! Denn die kommen an den Geschmack von selbstgemachten nicht heran.

Für den Anfang habe ich das einfache Rezept aus den Brigitte-Plätzchenrezepten genommen, das ihr auch unter diesem Link findet. Außer Pottasche ist alles drin, vom Hirschhornsalz, über Orangeat bis hin zu Haselnüssen und Mandeln. Einizge kleine Veränderung, die ich vorgenommen habe: dem Teig statt Nelkenpulver ein bisschen Lebkuchengewürz zugefügt und die Kuvertüre einzeln verwendet – Zartbitter für die Großen und Vollmilch für den Kleinen, der dann noch mit bunten Streuseln ein wenig verzieren konnte.

Wenn wir uns alles gut einteilen, könnten die fast 50 Stück noch bis nach Weihnachten reichen. Mal sehen, ob wir der Versuchung gleich 3 hintereinander zu naschen widerstehen können!

Ich wünsche euch allen einen schönen 3. Advent. Und wer sich gern an der Initiative Sonntagssüß beteiligen möchte: gesammelt wird heute bei Julie von mat & mi.

Selbermachen: Papierkugeln für den Weihnachtsbaum

Die Zeit rennt und rennt… noch ein bisschen über 2 Wochen und schon ist Weihnachten! Ich stecke in den letzten Zügen meiner Besorgungen und Vorbereitungen. Und wie sieht es bei euch so aus? Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt oder selbst gebastelt. Und der Baum steht er schon geschmückt oder gehört ihr zu denjenigen, die erst am 24.12. den Baum aufstellen?

Wer noch den passenden Baumschmuck sucht, für den habe ich heute eine ganz nette und sehr einfache Anleitung für Papierkugeln, die ihr als Weihnachtsbaumschmuck verwenden könnt.

Nur wenige Dinge braucht ihr für die Papierkugeln. Und ich finde aus recycelten Materialien wie alten Tapetenresten oder Zeitschriften sehen sie ganz besonders gut aus. Ihr müsst also Bleistift, Lineal, Cutter, Musterklammern, einen kleinen Locher und ganz viel schönes Papier bereithalten. Eurer Fantasie sind, was das Papier betrifft, keine Grenzen gesetzt.

Als ersten Schritt müsst ihr das Papier zuschneiden. Für meine Kugeln habe ich Streifen in 2 cm Breite und 12 cm Länge zugeschnitten. Für jede Kugel benötigt ihr 15 Streifen. Man kann die Streifen in der Länge beliebig variieren und so verschieden große und kleine Kugeln gestalten. Wenn ihr die Streifen fertig zugeschnitten habt, dann müsst ihr sie an jeder Seite einmal lochen.

Dann alle Streifen übereinander legen und mit den Musterklammmern verbinden.

Jetzt fächerartig die Streifen auseinandermachen und die Papierkugel formen.

Dann müsst ihr nur noch ein Band oder einen Faden um die Musterklammer binden und schon ist der Schmuck bereit für den Baum!

Selbermachen: ein türschmückender Adventskranz mit Nüssen

Dieses Jahr ist die Erkältungswelle nicht so einfach an mir vorübergezogen, deswegen war es hier etwas ruhig die letzten Tage. Aber nun bin ich wieder im vollen Einsatz und möchte euch endlich mal mein kleines DIY für einen Adventskranz mit Nüssen zeigen, der sowohl als Türdeko als auch auf der Tischmitte sehr nett aussieht.

Die Grundmaterialien, die ihr dafür braucht sind ganz viele Nüsse, einen Kranz aus Styropor (gibt es in verschiedenen Größen als Halb- und Vollkranz) und Styroporleim. Dieser ist nötig, weil normaler Leim wie UHU usw. entweder nicht auf Styropor kleben oder das Material auflösen. Man könnte auch versuchen die Nüsse mit Heißkleber zu befestigen, müsste jedoch beachten, das der Leim nicht zu heiß auf das Styropor aufgetragen wird.

Ich habe mich für die Variante mit dem Styroporleim entschieden, für die man etwas Geduld braucht und Zeit für das Trocknen. Zunächst mit Oberseite des Kranzes anfangen und ringsherum die Nüsse kleben. Eine nicht ganz so einfache Aufgabe durch die verschiedenen Größen und Formen der Nüsse. Dann alles gut antrocknen lassen.

Dann mit den Außen- und Innenseiten weitermachen. Dafür den Kranz am besten gegen ein hohes Gefäß oder einen anderen Gegenstand lehnen. Wenn ihr mit dem Befestigen der Nüsse fertig seid, den Leim für einen Tag oder über Nacht gut antrocknen lassen.

Jetzt könnt ihr euch entscheiden: Tisch oder Tür. Ich habe meinen an die Tür gehangen und ihn nur mit einem dünnen weiss-rot gestreiften Band verziert. Ich finde der Nusskranz wirkt auch ohne viel zusätzliches Material und gut duftet er außerdem. Passend zum Advent!

Weihnachtliches Sonntagssüß – Goldtaler mit süßer oder salziger Füllung

Nach den gestrigen Vorbereitungen auf den 1. Advent haben wir uns heute ganz dem Plätzchen backen und dem gemeinschaftlichem Verspeisen mit einem lieben Gast gewidmet. Für das Kind gab es einen ganz gewöhnlichen Plätzchenteig zum Ausstechen und für mich mal etwas Anderes als Mandelplätzchen oder Terassenkekse.

In der Brigitte-Ausgabe für Plätzchenrezepte vom letzten Jahr habe ich ein unbedingt nachbackenswertes Rezept für gefüllte Zitronentaler gefunden, bei dem ich lediglich die Füllung verändert habe. Meine Zitronentaler sind zu Goldtalern teilweise gefüllt mit salziger Karamellcreme und Kürbismarmelade geworden. Eigentlich wollte ich die Taler komplett mit salziger Karamell (das Rezept findet ihr auf dem wunderbaren Blog photisserie) füllen.

Da der Plätzchenteig wenig Zucker enthält, habe ich noch eine zweite süßere Variante gefüllt mit Kürbismarmelade gemacht.

Heute war also für jeden Geschmack etwas dabei. Einen schönen ersten Advent euch allen!

Wer sein süßes Sonntagsrezept noch weitersagen möchte, der kann dies bei Frl. Text, die heute sammelt, tun.