Ein Schoko-Kokos-Kuchen mit Haselnüssen, der zwar nicht aussieht wie ein kalter Hund, aber fast so schmeckt.

Dieses Jahr zeige ich den Lebkuchen und sonstigen Weihnachtsgebäck in diversen Märkten einfach die kalte Schulter. Ich habe nämlich eine ausgesprochen leckeres Rezept einer Nascherei für die Vorweihnachtszeit, und darüber hinaus, entdeckt.

Kalter Schoko-Kokos-KuchenAuf der Suche nach einem schnell zuzubereitenden Geburtstagskuchen bin ich auf einem meiner Lieblingsblogs auf das Rezept für den Schoko-Kokos-Kuchen gestoßen. Sonst stehe ich bei allen Geburtstagen immer bis in den späten Abend hinein in der Küche und bereite den Geburtstagskuchen vor. Doch dieses Mal sollte es etwas schneller gehen.

Der Boden aus einem Hafer-Nuss-Teig ist das Einzige, das an diesem Kuchen gebacken werden muss. Die Schokocreme wird aus geschmolzenen Kakaonibs, Cashews, Kokosöl und Vanille zubereitet. Klingt doch schon lecker, oder? Ist es auch! Und es macht süchtig! Der Kuchen schmeckt am besten direkt aus dem Tiefkühler, nur ein paar Minuten angetaut. Der erste Kommentar eines Gastes war: „Schmeckt wie kalter Hund.“ Genau, deswegen kann man nur ein Stück davon essen und das dann mehrere Tage lang. Oder man bereitet, wie Sarah im Rezept beschreibt, keinen Kuchen zu, sondern friert nur die Creme ein um beim nächsten Schoko-Jieper ein Stück davon zu naschen.

Schokokuchen mit Haselnuss und Kokos

Pflaumenzeit. Ein simples Rezept für reife Pflaumen, die schnell verarbeitet werden müssen: Pflaumentarte in der Vollkornvariante

Die Pflaumenzeit im Garten meiner Freundin neigt sich langsam dem Ende. Grund genug noch einmal auf den Baum zu klettern und die letzten, fast überreifen Früchte herunterzuholen. Danach fiel die Entscheidung zur Weiterverarbeitung schwer; am liebsten hätte ich sie alle roh verputzt. Drei Kilo der Früchte wurden zu Pflaumenmus verarbeitet, eine Schüssel voll zum Naschen blieb für mich und der Rest begab sich auf einen Kuchenteig.

Pflaumenkuchen

Einen Tarteboden, vielmehr, der in Windeseile zusammengerührt ist. Zunächst gesellen sich zu einer reifen, zerdrückten Banane (Ei-Ersatz) 100g weiche Butter oder Margarine, 1 TL Zitronenabrieb, 1 TL Vanillepulver (gibt es gemahlen im Bioladen, ganz ohne Zucker), 1 TL Zimt und 70g Honig oder Agavendicksaft. Diese Zutaten werden gut miteinander verrührt. Dann begeben sich 250g Dinkel-Vollkornmehl (am besten frisch gemahlen) und ein halbes Päckchen Backpulver dazu und werden mit dem süßen Bananen-Butter-Brei verknetet. Den Teig für ca. 45min. kühlen.

Vollkorn-Tartboden

Nach der Kühlzeit den Teig in eine gefettete Tarteform geben, gut an den Rändern hochziehen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Jetzt sind die Pflaumen oder auch Zwetschgen genannt, an der Reihe. Die in der Kühlzeit entsteint und in zwei Hälften geteilten 500g werden spiralförmig, Eine neben der Anderen, auf den Boden gelegt.

Rohe Pflaumentarte

Wer mag kann auf die Pflaumen noch ein wenig Agavendicksaft geben. Mir persönlich war es ein bisschen zu süß, aber dem Rest der Familie hat’s geschmeckt. Die Tarte kommt bei 200°C Umluft  für 40 min. in den Ofen. Vor dem Verzehr noch ein wenig Zimt auf die Pflaumen gestreut wandert das erste Stück noch lauwarm in den Mund. Ich bin hin und weg! Und blicke dem Herbst jetzt nicht mehr mit Wemut entgegen.

Pflaumentarte

Cashews, Tahin, Mangold und noch nen Blender? Klingt kompliziert? Ist es aber nicht! Hier kommt eine ganz einfache vegane Sommerquiche

Und da liegen sie wieder im Gemüseregal, die bunten Mangoldblätter. Sie lachen mich an und wollen unbedingt mitgenommen und verarbeitet werden. Zu einer Art Spinat oder als Füllung für Teigtaschen, in Suppen, als Roulade. Es gibt so viele Möglichkeiten dieses Sommergemüse zuzubereiten.

Ich backe gern herzhafte Kuchen, auch mit Mangold. Mir ist es am Anfang schwer gefallen Quiches, Tartes und Aufläufe vegan zuzubereiten. Denn wie soll man Ei, Sahne und Co ersetzen? Oft habe ich zu Hafer- oder auch mal Sojasahne gegriffen und alles mit Speisestärke angedickt. Doch so richtig glücklich gemacht hat mich das nicht. Vor Kurzem habe ich eine ganz neue Möglichkeit entdeckt eine Quiches ohne Ersatzprodukte zuzubereiten.

Mangoldquiche AusschnittDiese Quiche habe ich mit auf eine Party genommen und die Gäste raten lassen, welche Zutaten in ihr stecken. Einige haben den Mangold und die Paprika erschmeckt, aber niemand ist auf den Bestandteil der käseähnlichen Konsistenz gekommen. Die Quiche besteht aus ganz einfachen Zutaten: Mangold, Paprika, Zwiebel, Cashews, Sonnenblumenkerne und einem Mürbeteigboden.

Für eine Quiche (26cm Durchmesser) benötigt ihr diese Zutaten:

  • 180g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
  • 90g vegane Butter
  • 3 El kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz

für den Teig. Wenn ihr eine Mühle habt, dann solltet ihr das Getreide frisch mahlen und sofort verarbeiten. Alle Zutaten für den Teig werden, am besten mit den Händen, zu einem glatten Teig geknetet und für 30min. kalt gestellt.

  • 600g Mangold Blätter und Stiele)
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 100g Cashews
  • 40g Sonnenblumenkerne
  • 1El Tahin (Sesampaste)
  • 1 Zitrone
  • Wasser
  • Pfeffer und Salz

Die Cashews möglichst 2 Stunden vor der Zubereitung in Wasser einweichen. Den Mangold putzen, die Blätter und Stiele klein schneiden. Die Paprika in kleine Stücken schneiden. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Paprika und die Mangoldstiele zugeben und alles kurz andünsten, dann mit etwas Wasser bedecken und ca. 10min. bei geschlossenem Deckel garen. In der Zwischenzeit die Cashews abgießen und zusammen mit Zitronensaft, Tahin und Sonnenblumenkernen und Wasser (ca. 100ml) in den Blender geben. Wenn ihr keinen Blender habt, könnt ihr auch einen Pürierstab dafür verwenden. Alles gut pürieren. Sollte die Masse zu dick sein, könnt ihr noch mehr Wasser zugeben. Mit Pfeffer und Salz würzen und noch einmal aufschlagen. Die Mangoldblätter zu den übrigen Zutaten in der Pfanne geben, alles mit Pfeffer und Salz würzen und noch einmal 5min. garen.

Die Springform gut fetten, den Teig in die Form geben und gut auf dem Boden verteilen. Am Rand den Teig in der Form hochziehen. Das fertige Gemüse mit der Cashewmasse vermengen und auf den Teig in die Form geben. Alles im vorgeheizten Ofen ca. 40min. bei 180°C backen.

MangoldquicheIch freu mich schon auf die nächste Party!

Ein selbstgemachter Snack für zwischendurch: Müsliriegel mit Banane und Saaten

In der letzten Zeit geht es bei mir nur noch ums Planen, Schreiben, Konzipieren. Zwischendurch wird in der Wohnung geschoben, geputzt, gestrichen und arrangiert. Wir drehen einmal komplett alles um und das fast schon erahnte Chaos ist natürlich eingetreten. Gerade stagniert irgendwie alles wegen des Zeitmangels. Immer wieder drehen sich meine Gedanken auch um die Küche und neue Rezepte, die ich ausprobieren möchte. Doch dann wird zu Mittag wieder nur schnell ein Salat gemacht oder das Gemüse in die Pfanne geworfen. Und zwischendrin wird genascht: Nüsse, Schokolade oder ein Stück Kuchen, am besten selbstgemacht.

Vor ein paar Wochen entdeckte ich zufällig auf Oh she glows ein paar unheimlich lecker aussehende Riegel, die sich perfekt als Snack zwischendurch eignen. Die Hauptzutaten des Snacks bestehen aus Hafer in geschroteter Form oder als Flocken und reife Bananen. Bei jedem Einkaufstrip in den Bioladen schleiche ich seitdem um die Kiste mit dem reduzierten Obst herum. Die beste Verwertung für vollreife Bananen, bei denen mein Kind jedesmal einen Anfall von Ekel bekommt, ist wohl ein Crumble oder eben Riegel in verschiedenen Kombinationen.

Bananenriegel mit Samen

Die Zutaten für die Bananenriegel sind schnell zusammen gerührt. Bei der Wahl der trockenen Zutaten wie Kürbiskerne, Mandeln, Gewürze usw. sind bei diesem Rezept die Gestaltungsmöglichkeiten sehr offen. Ich habe mich weitestgehend an das Originalrezept gehalten und nur das Vanilleextrakt durch Pulver ersetzt und die Kirchen weggelassen.

Die Riegel sind in 25min. fertig gebacken und wirklich eine gesunde und leckere Alternative zu denen aus dem Supermarktregal. Probiert es aus!

Kuchentasse – Tassenkuchen – Kuchen in der Tasse – oder einfach ein kleines Stück Glück am Nachmittag

Rhababer- Erdbeer- CrumbleZur Zeit beschäftige ich mich ja ausgiebig mit den verschiedensten Wildkräutern. Erst heute habe ich wieder am Wegesrand Giersch, Löwenzahn, Gänseblümchen, Lindenblätter und noch viel mehr gepflückt und einen leckeren Wildkäutersalat gemacht. Genau passend für die warmen Temperaturen. Neben den Kräutern schweifen meine Gedanken ständig um Erdbeeren. Seit letzter Woche gibt es endlich auch regionale Exemplare an jeder Straßenecke. Und seitdem bin ich am überlegen was ich zusätzlich zum Verzehr der rohen Früchte sonst noch alles damit anfangen kann.

Irgendwie bin ich dieses Jahr echt spät dran, denn vor ein paar Tagen habe ich auch erst ein paar Stangen Rhabarber gekauft. Und dann lagen sie da und ich wusste nicht so recht was damit anzufangen, denn als Grundlagen für ein Salatdressing waren sie zu viel und für einen Kuchen zu wenig. Die Erdbeeren brachten mich dann auf die Idee: Rhabarber und Erdbeeren im Mix – ein Törtchen, ein Küchlein… aber ja …da war doch mal was mit Crumble. Hatte ich schon mal ausprobiert, nur dass Rezept… Ach, einfach alles zusammen in eine Schüssel, ein paar wenige Zugaben, einen Teig obendrauf und nicht in die Auflaufform. Die war viel zu groß. Und so kleine Tassen, für jeden eine Portion sind doch eh viel besser, oder?

Crumble ZubereitungFür 4-5 kleine Tassen (je nach Größe) braucht ihr 400g Rhabarber, 200g Erdbeeren, 4 EL Agavendicksaft, 1 TL Bourbon Vanillepulver (ohne Zucker, gibt es im Bioladen) und 2 EL Maisstärke. Den Rhabarber schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen und klein schneiden. Die Früchte mischen, Agavendicksaft, Vanille und Stärke unterrühren. Für die Teighaube nehmt ihr 150g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen), 50g Haferflocken und 100g Butter und knetet daraus einen krümeligen Teig. Die kleinen Tassen kommen bei 180°C in den vorgeheizten Ofen und brauchen ungefähr 35min. bis sie noch ganz warm, wer mag, verzehrt werden können.

Crumble in der TasseSehr handlich für das Picknick am See schmecken die Tassencrumble natürlich auch kalt sehr lecker. Bei mir haben sie’s jedenfalls nicht mehr in die Tasche geschafft!

In einen Wildkräutersalat passen auch wunderbar Erdbeeren, oder?

Foto der Woche 19 – 2014

Vegane MangotorteDas Kind wird immer größer und die Torte auch! Dieses Jahr gab es eine ganz vegane Geburtstagstorte nach diesem Rezept aus dem Buch „La Veganista“. Die Torte ist eigentlich mit frischen Pfirsichen und Macadamianüssen. Das klang auch sehr lecker, nur habe ich sie, auf Grund der fehlenden Pfirsiche und dem Geschmack des Geburtstagskindes, einfach mit frischen Mangos und ohne Nüsse gemacht. Ein bisschen vollwertiger sollte sie auch sein, deswegen kam Vollkornmehl zum Einsatz. Und ein bisschen weniger Pflanzensahne (nur 2) und Zucker. Den habe ich durch Agavendicksaft ersetzt. Nach dieser Bombe folgen die nächsten, wir sind nämlich noch mitten in den Festlichkeiten. Jetzt drücken wir mal die Daumen, dass das Wochenende so wenig wie möglich Regen bereit hält.

Ich schick euch viele Grüße aus dem Vorbereitungsstress und wünsche allen ein angenehmes Wochenende! Mareike

Diese Ferienzeit war Zeit zum Entschleunigen und Ausprobieren

Eigentlich sollte meine kurze Auszeit gar nicht so lang werden. Aber ich habe die Rechnung natürlich mal wieder ohne meine Kinder gemacht! Irgendwie ist die Ferienzeit, trotz Arbeit, immer eine Zeit der Entschleunigung und zum Bloggen komme ich dabei irgendwie nie. Die erste Ferienwoche haben wir endlich mal wieder bei den Großeltern verbracht und in der zweiten Woche gab’s allein mit den Kindern ganz schön viel zu tun. Nach einer Woche in einer anderen Küche kribbelten mir die Finger und ich habe verschiedene Rezepte ausprobiert. Hier ein kleiner Ferienrückblick:

Eindrücke Natur ZuhauseZuhause gab es viel Natur und Tier hautnah für den Jüngsten.

Planungen Wohnung und Bad_bearbeitet-1Zurück in Berlin ging es gleich an Planungen für unser Zuhause und eine Fremdplanung für ein Designbad.

Alte Gläser und MüsliIn die neu erworbenen alten Einmachgläser wurden alle Körner und Saaten gefüllt. Bei der Aufräumaktion habe ich ungesüßte Bananenchips entdeckt, die alle verschmähen. Sie wanderten einfach in ein selbstgemachtes Müsli, von dem heute nur ein Viertel übrig ist.

Vollkorn-NaschereienSüß ging es am nächsten Tag und am Wochenende weiter mit Vollkorn-Apfelkuchen und Hafer-Aprikose-Kugeln.

Frühlingssalat und nackte FüsseNach dem ganzen Süß brauchte ich unbedingt einen frischen Frühlingssalat und ein paar Sonnenstahlen auf meinen Füßen. Ja, endlich ist wieder Ballerina-Zeit!

Und ihr so? Wie habt ihr die letzten beiden Wochen verbracht?

Mareike

Statt Osterbrot gibt es dieses Jahr einen Kranz gefüllt mit Dattelmus, Zimt und Nüssen

Klingt lecker oder? Das dachte ich auch als ich das erste Mal auf das Rezept auf dem Blog My new roots gestoßen bin. Dazu noch die ansprechenden Fotos von gefüllten Schnecken oder eben einem Kranz und es war um mich geschehen! Dieses Jahr gibt es also als Osterkuchen keine kleinen Brote sondern einen Kranz. Und was für einen!

Gefüllter HefekranzDer erste Versuch gelang gleich bestens, nachdem ich mir von einer erfahrenen Übersetzerin einen Teil des Rezeptes, nämlich des „Flechtens“, erklären ließ. Und spätestens zu Ostern werden wir wohl kugelrund am Tisch sitzen, weil ich schon eine Woche vorher alle zwei Tage so einen Kranz backen muss! Stück für Stück nascht er sich weg. So kann man sogar Kindern gesunde Vollkornprodukte schmackhaft machen.

Hefekranz mit DattelfüllungAber nun zum Rezept. Sarah stellt auf ihrem Blog neben den zwei verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten auch zwei unterschiedliche Teige vor. Ich habe mich für den Hefeteig entschieden. Mit etwas Nachhilfe im leicht geheizten Ofen wollte die Hefe dann auch aufgehen und der Teig konnte gut weiter verarbeitet werden. Ich habe Kokosöl statt Butter verwendet und die Pecannüsse durch Walnüsse ersetzt. Den Teig habe ich nur ganz leicht (ca. 4-5EL Agavendicksaft) gesüßt, denn durch die Dattelfüllung bekommt der Hefekranz eine gute Süße. Dann einzig schwierige an dem Kranz ist, meiner Meinung nach, das Flechten.

Detail Hefkranz mit DattelfüllungWenn der Teig flach ausgerollt ist, dann bestreicht man ihn mit dem Dattelmus und gibt die Nüsse darauf. Dann wird das Ganze längs eingerollt. Die so entstandene lange Rolle an einem Ende festhalten (an diesem Stück den Teig zusammen lassen) und der Länge nach aufschneiden. So  entstehen zwei Stränge, die man jetzt miteinander verflechten kann. Das untere Ende fest zusammendrücken und mit dem Anfangsstück verbinden. So entsteht der Kranz.

Stück HefekranzDen fertig gebackenen Kranz habe ich mit Agavendicksaft eingestrichen und mit den restlichen Walnüssen bestreut. Das ganze Rezept auf Englisch findet ihr hier.

Sesam, Salz, Kürbiskerne – die richtige Deko für selbstgemachte Vollkornbrezeln

Vollkornbrezeln mit DekoZutatenDas Regal mit meinen Kochbüchern platzt zwar aus allen Nähten, doch die meisten meiner Rezepte finde ich häufig im Internet. Da wird es doch Zeit mal wieder in der Büchersammlung zu blättern und nach guten, einfachen Rezepten zu schauen. Das Rezept für die Vollkornbrezeln habe ich ganz zufällig in einem etwas älteren Kochbuch (Das große VollwertKochbuch Nr.2 von GU) gefunden und es ging mir eine ganze Weile nicht mehr aus dem Kopf. Brezeln aus Vollkornmehl, geht das? Ja klar! Und meiner Meinung nach schmecken sie besser als das Exemplar vom Bäcker.VollkornbrezelnDas Rezept war mit „etwas schwieriger“ beschrieben, aber wenn man sich genau an die Anleitung hält, kann eigentlich nichts schief gehen. Die Brezeln sollten nur recht zügig nach dem Formen in die Natronlauge gelegt werden und sollten nicht so lange darin bleiben.

Für 12 Vollkornbrezeln benötigt ihr die folgenden Zutaten:

  • 400g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL flüßigen Honig
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 L Wasser
  • 1 EL Natron

Das Mehl in eine breite Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hineinbröckeln. Dein Honig auf die Hefe geben und 1-2min. warten. Danach das lauwarme Wasser dazugeben und mit der Hefe und etwas Mehl zu einem Brei verrühren. Diesen Vorteig abgedeckt ca. 15min. an einem warmen Ort gehen lassen. Das Salz hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. In einem weiten Topf das Wasser zusammen mit dem Natron aufkochen. Den Backofen auf 220°C vorheizen.

KürbiskerneDen Hefeteig in 12 gleich große Stücke teilen und diese zu einer Kugel formen. Dann die Kugeln zu langen (ca. 50cm) Rollen formen und zu Brezeln legen. Dafür den Strang in der Mitte etwas dicker lassen und die Enden zweimal miteinander verschlingen und gut andrücken. Jetzt kommen die Brezeln nacheinander für weniger als 1min. in die leicht köchelnde Lauge. Nach dem Herausnehmen die Brezeln mit beliebigen Zutaten bestreuen und sofort in den Ofen (mittlere Schiene) schieben und für ca. 30min. goldbraun backen.

Vollkornbrezel mit Salzlöffel

Foto der Woche 11- 2014

Selbstgemachtes MüsliIch bin süchtig! Schon seit einer Woche! Genau letzten Freitag nämlich habe ich das Rezept für dieses unglaublich leckere Müsli entdeckt. Und nicht nur bei  diesem Rezept war ich in Gedanken schon beim Einkaufslisten zusammenstellen. Schon allein die Fotos auf dem Blog My new roots sind so ansprechend, das man gar nicht über zwei Seiten lesen hinauskommt ohne an die nächste frei Stunde in der Küche zu  denken. Die habe ich mir dann auch promt genommen! Die Zutaten für das Müsli, das auch bei den Kindern gut angekommen ist, hatte ich zum Glück alle vorätig. Den Kokosblütenzucker habe ich einfach mal weggelassen und zum Süßen nur Honig verwendet.

Probiert es aus und versüßt euch ein wenig das (nach Vorhersage) trübe Wochenende! Mareike