Foto der Woche 36 – 2014

SommerblumenManchmal braucht es wirklich nur ein paar wenige Dinge um glücklich zu sein: ein Blech voll frisch gebackenem Apfelkuchen aus dem Ofen ziehen, ein Konzert mit netten Menschen singen, mit einem 2-Jährigen eine Schnecke bei der Fortbewegung beobachten, ein altes zu Sperrmüll deklariertes Bett verwandeln und von einer fremden Person ganz viel Mangold und einen Blumenstrauss aus dem Garten geschenkt bekommen. Den schaue ich mir jetzt jeden Tag an und morgen wird der Mangold verarbeitet.

Ich wünsche euch ein schönes Spätsommerwochende! Mareike

Von der Schönheit des eigenen Landes oder wie ich plötzlich mein Fernweh bändigte

Wochen mit viel Arbeit, Organisation, Umbaustress und wichtigen Entscheidungen lagen hinter mir. Und dann kamen endlich die ersten Urlaubstage und ganz schnell war die Hektik des Alltags vergessen. Auch wegen der zwei kleinen Männer, die Aufmerksamkeit forderten und den Tagesrythmus bestimmten.

Zwei kleine Männer

Wald

Vor einiger Zeit noch hatte ich ständig Sehnsucht nach der Ferne, wollte jeden Urlaub ein anderes Land bereisen und vor allem gern in dem Land sein, in dem ich schon gewohnt hatte: Italien. Derzeit ist diese Sehnsucht gar nicht so präsent. Schon seit ein paar Jahren verbringen wir unseren Sommerurlaub im eigenen Land und entdecken dabei jedes Mal aufs Neue wunderschöne Landstriche von Deutschland. Dieses Jahr zog es uns für eine Woche an einen brandenburger See und danach (für mich zum ersten Mal) in den Thüringer Wald.

Ast im Wasser

Bank im See

Schervenzsee

Feld mit Sonne

Beide Landstriche waren auf ihre Art sehr mystisch und romantisch. Die vom Echo durchdrungene Stille und Weite des Sees wie die kleinen, gedrungenen Schieferhäuschen in Thüringen löstenin mir Zufriedenheit und innere Ruhe aus.

Doppelter Regenbogen

Stadtpark Gehren

Senfmühle

Mühle Senf

Schieferhäuschen

Casa colorata zu Gast bei der Wummelkiste

Genießt ihr die warmen Sonnenstrahlen des beginnenden Sommers? Eigentlich möchte man doch nur noch draußen sein, lesen, faulenzen und alle Viere grade sein lassen oder? Und vielleicht zur Abwechslung ein bisschen aktiv werden. Ein Dosenwurfspiel wäre dafür genau das Richtige. Ob Freizeitspaß oder Geburtstagsparty – es begeistert wirklich Groß und Klein. Eine Anleitung für ein schnell gebautes Spiel findet ihr zum Beispiel auf dem Wummelkisten-Blog, auf dem ich heute zu Gast bin. Aber schaut selbst.

Bild7

Kräuterwandern in Berlin

Seit gestern gehe oder fahre ich bewußter durch den Park, immer mit einem seitlichen Blick auf den Wegesrand. Und heute Abend gab es einen Salat aus Champignons, selbst gepflücktem Löwenzahn und Gänseblümchen. Unser Hinterhof steht nämlich voll von Wildkräutern. Diesen neuen Blick auf meine Umgebung und das Sammeln von vielen Naturzutaten für meine Küche habe ich einer netten und sehr informierten Frau zu verdanken.

Am Sonntag habe ich mit meiner Familie (die Großeltern eingeschlossen) eine wunderbare Kräuterwanderung in Berlin-Pankow gemacht. Wir haben dem Wetter getrotzt und uns in den Botanischen Volkspark begeben, um viele ungeahnte Erkenntnisse, was die Essbarkeit von Wildpflanzen betrifft, zu erlangen.

Kräterwandern in BerlinBisher war mir auf jeden Fall noch nicht bekannt, dass man die Blätter von Bäumen essen kann. Angefangen von der Linde, über den Ginkog bis zum Apfelbaumblatt – alles essbar und auch sehr schmackhaft. Wir durften nämlich jede gefundene Pflanze sofort probieren und in unsere mitgebrachten Papiertüten verschwinden lassen. Frau Westphal hat uns ausführlich über die Flora Berlins informiert, Tipps zum Sammeln der Kräuter und Rezeptvorschläge für alle Jahreszeiten gegeben.

Ginkgo-BlattLöwenzahn, Giersch und Gänseblümchen waren mir schon vorher als essbare Pflanzen ein Begriff. Dank Frau Westphal weiß ich jetzt ebenso wie man Brennnesseln am besten pflückt und daraus gleich ein essbares Bonbon macht, das man Bärlauchblüten natürlich essen kann (und sie sind ausgesprochen lecker) genauso wie die erwähnten Baumblätter, die ich jetzt im Herbst auch für die Küche sammeln und Kräutersalz daraus machen werde.

Jiaogulan-Kraut

Am Ende der 3-stündigen Wanderung hatten wir eine große Vielfalt an Blättern und Kräutern in unserer Tasche. Nach Regenguss und Gewitter, die uns doch noch einholten, beendeten wir den informativen Tag mit einem Abendbrot, das ganz aus natürlichen Zutaten bestand: ein bunter Salat aus Wildkräutern, Blüten, Tomaten, Gurke und Radieschen, verfeinert mit gutem Olivenöl.

WildkräutersalatDa mit Kindern das Aufnehmen und Behalten von Informationen etwas schwieriger war, habe ich mir das empfohlenen Buch Essbare Wildpflanzen bestellt und bin schon ganz gespannt auf den Inhalt. Vielleicht gehe ich demnächst einmal auf eine Reise ins Berliner Umland.

In Berlin werden jedes Jahr im Frühling Kräuterwanderungen von der Grünen Liga angeboten.

Foto der Woche 18 – 2014

SpiegelungDie Entschleunigung nimmt kein Ende. Ich fühle mich heute als wäre Samstag und morgen schon die Woche zu Ende. Zum Glück ist dem nicht so! Den gestrigen Tag haben wir im Tierpark verbracht und nach einem für mich ersten großen Chorauftritt sind wir von Gehege zu Gehege gezogen. Wir konnten Elefanten ganz nah erleben und haben viele Jungtiere, mit dabei eine kleine Giraffe, gesehen. Am meisten Spass hatten wir wie immer bei den Affen. Nach dem einen schönen Tag, auf den ich mich schon die ganze letzte Woche gefreut hatte, folgt ein weiteres spannendes Ereignis. Morgen bin ich in Tina’s Papeterie-Laden Zweite Liebe in Berlin-Pankow eingeladen. Wir werden anlässlich ihres ersten Laden-Geburtstags ein offenes Origami falten für Groß und Klein veranstalten. Ich hoffe auf viele Besucher und richtig gutes Wetter, damit wir draussen zusammen in der Sonne falten können. Vielleicht habt ihr ja Zeit morgen mal bei Tina vorbeizuschauen, ihren schönen Laden zu erkunden und mit mir ein bisschen zu falten?

Ein schönes Frühlingswochenende wünsch ich euch! Mareike

Diese Ferienzeit war Zeit zum Entschleunigen und Ausprobieren

Eigentlich sollte meine kurze Auszeit gar nicht so lang werden. Aber ich habe die Rechnung natürlich mal wieder ohne meine Kinder gemacht! Irgendwie ist die Ferienzeit, trotz Arbeit, immer eine Zeit der Entschleunigung und zum Bloggen komme ich dabei irgendwie nie. Die erste Ferienwoche haben wir endlich mal wieder bei den Großeltern verbracht und in der zweiten Woche gab’s allein mit den Kindern ganz schön viel zu tun. Nach einer Woche in einer anderen Küche kribbelten mir die Finger und ich habe verschiedene Rezepte ausprobiert. Hier ein kleiner Ferienrückblick:

Eindrücke Natur ZuhauseZuhause gab es viel Natur und Tier hautnah für den Jüngsten.

Planungen Wohnung und Bad_bearbeitet-1Zurück in Berlin ging es gleich an Planungen für unser Zuhause und eine Fremdplanung für ein Designbad.

Alte Gläser und MüsliIn die neu erworbenen alten Einmachgläser wurden alle Körner und Saaten gefüllt. Bei der Aufräumaktion habe ich ungesüßte Bananenchips entdeckt, die alle verschmähen. Sie wanderten einfach in ein selbstgemachtes Müsli, von dem heute nur ein Viertel übrig ist.

Vollkorn-NaschereienSüß ging es am nächsten Tag und am Wochenende weiter mit Vollkorn-Apfelkuchen und Hafer-Aprikose-Kugeln.

Frühlingssalat und nackte FüsseNach dem ganzen Süß brauchte ich unbedingt einen frischen Frühlingssalat und ein paar Sonnenstahlen auf meinen Füßen. Ja, endlich ist wieder Ballerina-Zeit!

Und ihr so? Wie habt ihr die letzten beiden Wochen verbracht?

Mareike

Foto der Woche 14 – 2014

KohlrabipestoDie Woche verging mir dieses Mal einfach zu schnell! Hier ist ganz schön viel passiert und von den Dingen, die ich erledigen wollte, habe ich gerade mal so die Hälfte geschafft. Aber klar doch! Die Zeitumstellung! Dieses Jahr macht sie mir echt zu schaffen und ich würde mich in jedem Falle gegen eine Umstellung aussprechen. Warum tun wir das jedes Jahr aufs Neue unserem Körper an? Um die Müdigkeit zu beseitigen und gute Laune zu verbreiten, wurde ganz viel gekocht. Nachdem ich vor Kurzem einmal Pesto aus Spinat ausprobiert habe, habe ich mich diese Woche an die Verarbeitung von Kohlblättern gemacht. Dieses Mal habe ich die Blätter nicht im Laden gelassen, sondern mit in meine Tasche gepackt und daraus ein leckeres Pesto zubereitet. Und das geht ganz einfach: Kohlblätter von einem Kohlrabi waschen, putzen und samt Stiel klein zupfen bzw. schneiden. Zu den Blättern noch 50g Sonnenblumenkerne, 100ml Olivenöl, Pfeffer, Salz, wer mag eine kleingeschnittene Tomate und 1 Knoblauchzehe geben und alles pürieren. Die Lieblingsnudeln kochen und mit dem Pesto vermengen.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende! Mareike

Kleine Nachmittagsfalterei oder wie man an trüben Tagen ein Origami Fangspiel faltet

Origami FaltereiDer große kleine Mann ist nicht der beste Feinmotoriker. Deswegen weigerte er sich lange Zeit mit mir etwas zu falten. Immer mal wieder hat er mich gefragt, ob wir mal etwas zusammen machen können und dann jedes Mal seine Unzufriedenheit über die mißglückte Falterei lautstark kund getan. Jetzt hab ich es wieder einmal versucht, er wird schließlich bald 8 Jahre alt. Ganz plötzlich ging das Falten besser, konzentrierter und genauer, mit ein paar kleinen Hilfestellungen hat es funktioniert und ein zufriedenes Lächeln auf den kleinen Kindermund gezaubert. Nur kam dann gleich wieder Unmut auf, weil das Fangspiel natürlich schwierig ist und viel Geschicklichkeit brauch.

Origamispiel und MaterialienDas Origami Fangspiel ist mit wenigen Materialien ganz schnell gebaut und vertreibt Langeweile an trüben Frühlingstagen. Ihr benötigt dafür Origamipapier, am besten in der Größe 20x20cm oder 15x15cm, einen Faden, bunte Perlen, eine Schere und einen kleinen Locher oder eine Nadel.

Anleitung 1 Anleitung Spiel 2Ihr legt das Blatt mit dem Muster nach oben vor euch hin. Dann dreht ihr das Blatt und faltet die untere zur oberen Spitze.

Anleitung Spiel 3 Anleitung Spiel 4Nun faltet ihr die untere Kante an die rechte Seite und drückt nur am oberen linken Rand etwas fest, damit eine kleine Markierung entsteht. Dann das Ganze wieder zurückfalten.

Anleitung Spiel 5Die rechte Spitze wird an die Markierung links gefaltet.

Anleitung Spiel 7 Anleitung Spiel 8 Anleitung Spiel 9Jetzt das obere Dreieck nach unten falten und in die entstanden Lasche schieben. Drehe das Blatt nun um.

Anleitung Spiel 10 Anleitung Spiel 11Auf der Rückseite faltest du die rechte Spitze zur linken oberen Spitze und wiederholst dieselben Schritte wie auf der Vorderseite. Dein Becher ist nun fertig.

Anleitung Spiel 12Jetzt musst du noch ein kleines Loch an einer beliebigen Seite machen und den Faden einfädeln. Oder du befestigst den Faden direkt mit einer Nadel. Die Fadenlänge kannst du selbst bestimmen. Je länger der Faden und kleiner der Becher umso schwerer wird es. Mein Faden ist ca. 20cm lang.

Fertiges SpielAn das Fadenende wird noch eine schöne bunte Perle befestigt und schon kann’s losgehen!

Origamispiel Origami Becherspiel

Foto der Woche 11- 2014

Selbstgemachtes MüsliIch bin süchtig! Schon seit einer Woche! Genau letzten Freitag nämlich habe ich das Rezept für dieses unglaublich leckere Müsli entdeckt. Und nicht nur bei  diesem Rezept war ich in Gedanken schon beim Einkaufslisten zusammenstellen. Schon allein die Fotos auf dem Blog My new roots sind so ansprechend, das man gar nicht über zwei Seiten lesen hinauskommt ohne an die nächste frei Stunde in der Küche zu  denken. Die habe ich mir dann auch promt genommen! Die Zutaten für das Müsli, das auch bei den Kindern gut angekommen ist, hatte ich zum Glück alle vorätig. Den Kokosblütenzucker habe ich einfach mal weggelassen und zum Süßen nur Honig verwendet.

Probiert es aus und versüßt euch ein wenig das (nach Vorhersage) trübe Wochenende! Mareike

Picknick im Park

Fahrräder

FrühjahrsblütenFussballDeckelliebeDeckelliebe Detail  veganer Kartoffelsalat Kinderhand KindermundEin spontanes Picknick im Park zwischen Nachmittag und Abend. Noch die Sonnenstrahlen genießen und viel Vitamin D tanken. Das braucht man um aus dem Winterschlaf zu erwachen. Und zur Stärkung einen schnell gemachten Salat aus 1 kg gekochten Kartoffeln, einem Bund Radieschen, 3 Tomaten, Pfeffer, Salz, einer Vinaigrette aus 2EL Olivenöl, 1 EL Apfelessig, 1 TL Senf und einem Spritzer Zitrone. Was nicht fehlen darf: frisch gepflückter Bärlauch. Ja, es ist schon so weit! Die Natur steht schon in voller Blüte. Habt ihr eigentlich als Kinder Bierdeckel gesammelt?