Kartoffelsuppe auf vegetarisch: Mangoldstreifen statt Würstchen

Bisher kannte ich Kartoffelsuppe nur mit Speck, Zwiebeln, Saurer Sahne und Würstchen. Ich muss zugeben, dass Kartoffelsuppe sogar bis vor ein paar Jahren überhaupt nicht auf meinem Kochplan stand. Das hat sich geändert. Und diese Kartoffelsuppe hier ist eine gute Altnerative zur etwas schwereren (winterlichen) Speck-Sahne-Variante: vegetarisch, leicht und durch den Mangold ganz besonders im Geschmack. Die gehört definitv auf die Frühlingstafel!

Kartoffelsuppe mit MangoldstreifenDas Rezept habe ich in einem etwas älteren Vollwertkochbuch, das schon ewig in meinem Küchenregal steht und sträflichst vernachlässigt wurde. Aber das wird sich jetzt ändern!

Das kommt alles in eine Suppe für 4 Personen:

  • 800g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Liter Wasser
  • optional 2 EL Gemüsebrühe
  • 1 Zweig Thymian, Majoran oder Rosmarin
  • 300-350g Mangold
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl

Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Das Olivenöl im Topf erhitzen, Zwiebelwürfel und Kartoffeln zugeben, alles kurz andünsten und das Wasser , die Gemüsebrühe und den Kräuterzweig hinzufügen. Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze ca. 20min. garen. Den Mangold waschen, die groben Stengel von den Blättern entfernen und in dünne Streifen schneiden. Wenn die Kartoffeln gar sind, die Herdplatte abschalten, den Kräterzweig aus der Suppe nehmen und mit dem Pürierstab alles fein pürieren. Die Mangoldstreifen in die Suppe geben und zugedeckt 5min. ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich habe aus der Not heraus (keine Gemüsebrühe im Haus) die Suppe ohne Brühe gekocht, was sich eigentlich im Geschmack nicht bemerkbar machte. Vielmehr kam dadurch der Geschmack des Rosmarin richtig zur Geltung und brachte mir ein ganz neues Geschmackserlebnis.

Pflanzzeit auf meiner Fensterbank

Basilikum, Dill, Petersilie, Kapuzinerkresse, Salatrauke… so nach und nach ergrünen die Blumenkästen auf unserem Balkon. Und nicht nur vom Balkon strahlt das Grün dieses Jahr in den Hinterhof! Auch auf meine Fesnterbank in der Küche wird bald Kraut an Kraut stehen. Dann ist der Weg zum Kräuter ernten beim auf die Schnelle etwas zubereiten nicht mehr ganz so weit. Natürlich müssen die Kräuter hübsch verpackt werden, wenn sie unser Fensterbrett zieren. Und das geht mit alten Konservendosen und schönem Papier ganz einfach.

Materialien für den kleinen KräutergartenWas natürlich auch nicht fehlen darf sind die Kräuter, Bleistift und Lineal, Schere, doppelseitiges Klebeband und ein Maßband. Und die Blumenerde! Aber die kommt ja ganz zum Schluss.

Für die kleinen Kräuterbeete müsst ihr zuerst den Umfang und die Höhe eurer Dosen ausmessen und die Maße auf das Papier übertragen. Auf dem ausgeschnittenne Papierstück, am oberen und unteren Rand, und der Konserevendose jeweils ein Stück doppelseitiges Klebeband fixieren.

Dose ausmessenDosen und Papier mit doppelseitigen Klebeband

Jetzt wird das Papier ganz vorsichtig um die Dosen gelegt und leicht angedrückt. Wenn alle Dosen mit Papier bestückt sind, dann kommt endlich die Erde rein. Verwendet gute Erde für eure Kräuter, den die Nährstoffe der Kräuter landen letztendlich auch in eurem Magen.

Dose mit Papier bekleben

Dosen mit ErdeWas fehlt jetzt noch? Na klar, die Kräuter! Und am besten noch ein paar selbstgestaltete Schilder, damit ihr später noch wisst welches Kraut sich zum Beispiel in der rosa Dose befindet.

Bepflanzte Dosen und Matrialien zum Beschriften Dafür nehmt ihr einfach ein paar Holzstäbe, einen schwarzen Stift und Masking Tape. So entstehen hübsche Pflanzschilder, die den Dosen mächtig Konkurenz machen!

Selbstgestaltetes PflanzschildBepflanzte Dosen mit SchildUnd zum Schluss? Gießen nicht vergessen, damit die Fensterbank endlich grün wird!

Doesen mit GießkanneDosen mit KräutersamenIn ein paar Wochen zeig ich euch, ob es gelungen ist. Es sieht schon gut aus. Ein bisschen Grün macht sich schon auf den Weg.

Ein marmorierter Vollkorngugelhupf

Veganer GugelhupfMarmoriert, ohne Zucker, vollkorn und vegan. Kann das denn schmecken? Na klar! Wenn man den Zucker durch Agavendicksaft und den Kakao durch Carobpulver ersetzt, dann kommt trotzdem fast dasselbe dabei heraus. Der erste Versuch, den ich beim Geburtstagskuchen wagte, ging nicht wie befürchtet daneben, sondern wurde sogar wohlwollend von den kleinen Geburtstagsgästen verzehrt. Deswegen gibt’s jetzt öfter ma so eine Mischung und euch will ich das Rezept nicht vorenthalten.

Orientiert habe ich mich dafür an diesem Rezept für Vollkornmuffins. Für die Marmorgugelhupfvariante benötigt ihr:

  • 240g Vollkornmehl
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 EL Stärke
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillepulver
  • 75ml Pflanzenöl
  • 250ml Reismilch
  • 100ml Agavendicksaft
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL Carobpulver

Zunächst alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. Dann das Öl, den Agavendicksaft, die Reismilch und den Apfelessig zugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Etwa ein Drittel von der Teigmasse nehmen und mit dem Carobpulver mischen. Den hellen Teig zuerst in eine Gugelhupffom geben und dann den dunklen Teig daraufgeben und mit einen Holzstab durch den Teig gehen. Den Kuchen bei 170°C ca. 30min. backen. Nach dem Backen sollte der Gugelhupf kurz abkühlen und dann auf eine Kuchenplatte oder einen Teller gestürtzt werden. Mit Puderzucker verzieren und schnell auf die Geburtstagstafel damit!

Foto der Woche 19-2013

Wimpelketten im ParkDiese Woche hab ich mich wieder mal etwas rar gemacht. Aber ich hatte einen guten Grund! Unser großer Spross hat seinen siebten Geburtstag gefeiert. Und das musste doch ordentlich begangen werden! Zum Glück ist das Gewitter an uns vorbeigezogen, ohne Spuren zu hinterlassen. Der erste laue Frühlingsabend im Park. Von mir aus kann es so weitergehen! Wie der Geburtstagskuchen aussah und was drin war, das verrat ich euch nächste Woche.

Bis dahin wünsch ich euch allen ein schönes Wochenende! Mareike

Casa colorata im neuen DaWanda Lovemag

Heute flatterte ganz druckfrisch und gut verpackt das 2. Lovemag von DaWanda in mein Zuhause.

Lovemag2

Dieses Mal ist auch Casa colorata mit einer kleinen Produktanzeige vertreten. Mein Boote-Mobile in Holzoptik findet ihr zwischen vielen tollen Produkten in der Origamiwelt.

Origamiwelt Lovemag2

Ich bin noch gar nicht dazu gekommen das Magazin ganz durchzublättern. Beim ersten Überfliegen habe ich einige nette Produkte und viele schöne DIY’s gesehen.nter anderen diese kleine Anleitung für bestempelte Stoffservietten von ann.meer, die auch online auf  Anne’s Blog zu finden ist. Das Lovemag gibt es übrigens kostenfrei in allen idee.Creativmarkt-Filialen und ab Juni zusammen mit der Living at Home. Ihr könnt es auch online anschauen, mit einem Klick hier. Viel Spaß damit!

Foto der Woche 17-2013

Papier von Tiger

Wieder einmal ganz viel Papier, an dem ich nicht vorbeigen konnte! Aber bei so schönen Designs ist das doch klar, oder? Meine Freundin hatte mir schon vor ein paar Wochen von diesem tollen dänischen Shop erzählt. Bei Tiger kostet nicht alles einen Euro, aber fast, und die Artikel können leicht mit den einschlägigen Marken aus dem hohen Norden mithalten. Das Shopdesgin hat mich auch überzeugt. Preiswert muss nicht immer billig sein! Die Papiere werden schnell ihre Verwendung finden und wer mal in einen Shop reinschauen mag: es gibt ihn nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in Hamburg, Rostock, Hildesheim… und bald bestimmt noch in ganz vielen anderen Städten.

Ich wünsche euch allen ein schönes Maiwochenende! Mareike

Mit der Kamera Kunst im und am Raum entdecken: Olympus OM-D: Photography Playground

Ich war letzte Woche spielen, in einem beeindruckdenen Gebäude voller zeitgeschichtlicher Spuren, mit einer handlichen und sehr funktionsreichen Kamera in der Hand.

Eine große interaktive Spielfläche hat die Firma Olympus in den ehemaligen Opernwerkstätten in Berlin-Mitte geschaffen, um für seine neueste Systemkamera OM-D zu werben und den Besucher einzuladen, ausgestattet mit solch einer Kamera, sich selbst und den Raum in künstlerischem Kontext zu entdecken. 12 internationale Künstler und Künstlerkollektive wurden eingeladen sich mit den Räumlichkeiten der ehemaligen Werkstätten auseinanderzusetzen und Kunst im Raum zu schaffen. Der Besucher soll sich von aller Passivität als Betrachter der Kunstwerke befreien und durch die Kameralinse “Raum und Kunst” anders entdecken.

“…du wirst selbst zu einem Akteur und rückst in den Mittelpunkt des Geschehens – Sehgewohnheiten brechen auf und Illusionen verwandeln sich in Realität.” Genau das habe ich am Eröffnungsabend getan! Leider hatte ich viel zu wenig Zeit um das Potenzial der Kamera und all ihrer Funktionen richtig zu erkunden. So wurde es doch nur ein kurzes Spiel mit mir und der Linse, in einem absolut sehenswerten Gebäude (schon allein deswegen würde ich hingehen/ich wusste gar nicht, das es so was noch in Berlin-Mitte gibt), wo Künstlern wie Shan Blume, Jeongmoon Choi, Zimoun und viele andere ausstellen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA- Entrance

OLYMPUS DIGITAL CAMERA- Lichtgang

OLYMPUS DIGITAL CAMERA-Shane Blume

OLYMPUS DIGITAL CAMERA-Lichtkreis

OLYMPUS DIGITAL CAMERA-Feuermelder

OLYMPUS DIGITAL CAMERA-Treppe

OLYMPUS DIGITAL CAMERA-Mauerbild

OLYMPUS DIGITAL CAMERA-Zimoun

Die Ausstellung Olympus OM-D: Photography Playground läuft noch bis zum 24.05.2013. Bis dahin könnt ihr auch die Kamera in den Ausstellungsräumen ausprobieren und mit den entstandenen Fotos an einem Wettbewerb teilnehmen. Zwei Fotos kann man einreichen und nicht ohne Grund habe ich euch ein paar meiner Bilder gezeigt. Ich kann mich einfach nicht entscheiden! Deswegen brauche ich dringend eure Hilfe! Welche beiden Fotos gefallen euch am besten?

Foto der Woche 16-2013

Grüner Smoothie

Ein kleines feines Getränk, ganz in saftigem Grün, ist mein tägliches Elixier. Gemacht wird die etwas herzhaftere Variante aus Babyspinat, einer Banane, einem halben Apfel, zwei entsteinten Datteln, einem Telöffel Sesam und ein bisschen Wasser. Eine etwas mildere Geschmacksrichtung habe ich bei ulma entdeckt. Und so wandern jetzt immer häufiger auch Feldsalat und Orangen in den Mixer. Ich kann nur sagen: nicht von der Farbgebung abschrecken lassen, sondern einfach ausprobieren!

Ich wünsche euch allen ein sonnenreiches Wochenende! Mareike

Fashion vs. Interior: Pinata

PinataPinata: Confettisystem, Kleid: H&M

Pinatas sind die neuen Pompoms! Und sie dürfen auf der nächsten Sommerparty auf keinen Fall fehlen! Am besten in ganz vielen verschiedenen Knallfarben. Als Wohndeko, vielleicht auch in Miniaturform an einem Mobile, machen sie sich bestimmt auch nicht schlecht. Und wer es nicht schafft welche zu bauen, geht einfach im gelben Pinata-Kleid auf die Party!

Im Geometriefieber

Kristalle und Diamanten aus Papier

Geometrie ist immer noch in, oder?

Geometrische Körper

 Ecken und Kanten soweit das Auge reicht, geometrische Körper aus pastelligem Papier…

Papierkristalle in Pastellfarben

Papierdiamant und Kristalle

…bald zu sehen im Schaufenster und den Vitrinen der Goldschmiede Korn.

Ihr sucht Anregungen oder Vorlagen (in diesem Gebiet bin ich Handzeichner), dann schaut doch mal hier oder hier. Und für ganz Anspruchsvolle hier.

Sucht ihr eine schöne Deko für Schaufenster, Hochzeit, Taufe oder andere Festlichkeiten? Schreibt mir einfach! Ich fertige gern individuelle Dekorationen bzw. komplette Schaufenster für euch an .