Foto der Woche 15 – 2014

SchneckeDieses nette Wesen ist Anfang dieser Woche ganz gemütlich von einem zum anderen Wegesrand unterwegs gewesen. Beinahe hätte ich sie übersehen und mit dem Fahrrad erwischt. Ganz schön riskant so ein Schneckenleben! Na dann, gute Reise und vielleicht begegnen wir uns mal wieder. Ich gehe auch auf einen Kurztrip und melde mich hier nach Ostern wieder.

Ich wünsch euch allen schöne und hoffentlich sonnig warme Feiertag!  Mareike

Osterdeko auf die Schnelle: Pinata-Ostereier für den Strauß

Pinata OstereierDieses Jahr gibt es Osterdeko auf die Schnelle, weil wir uns den Strauß, auf Grund von Abwesenheit, gar nicht lange anschauen können. Die Idee, Ostereier in Pinataform an den Strauß zu hängen, hatte ich schon etwas länger. Ganz oft habe ich Pinatas als Partydekoration auf Pinterest gesehen und mich ein bisschen inspirieren lassen. Warum also nicht Mini-Pinatas an den Osterstrauß hängen?

Pinata-Ei gelb blauEigentlich wollte ich “echte” kleine Pinatas machen. Pinatas werden ja tradtionell bei Festen zerschlagen und dann fällt ganz viel Süßes aus dem Inneren. Der Zeitaufwand war aber einfach zu groß, dewegen habe ich fertige Dekoeier in weiß gekauft und diese mit Blumenseide beklebt. Ihr könnt auch Krepppapier dafür verwenden. Das Seidenpapier hatte sich einfach angeboten, weil ich es zuhause hatte. Neben den Eiern und dem Papier benötigt ihr noch ein Schere und Leim. Und dann kann es schon losgehen.

Eier und SeidenpapierEier und StreifenZunächst müsst ihr das Seidenpapier in kleine Streifen scheiden. Dafür nehmt ihr das Papier in mehrere Lagen gefaltet und scheidet davon einen ca. 1cm breiten Streifen ab.

Ei und Neonfarbenes PapierJetzt den Streifen einmal in der Mitte falten und dann noch einmal, so dass ihr vier Lagen habt. Mit der Schere mit wenig Abstand immer bis über die Hälfte einscheiden. Aufpassen das ihr nicht zu weit einschneidet! Dann die einzelnen Lagen auseinander ziehen.

pinker Streifen Streifen gefaltet

Ei und fertige StreifenDie Streifen werden nun, von unten beginnend, übereinander lappend an das Ei geklebt. Dabei immer ein bisschen Leim auf das Ei geben, langsam den Streifen herumlegen, dann wieder ein bisschen Leim usw. bis ihr über die Hälfte gekommen seid. Dann das Ei umdrehen und den Rest bekleben.

Streifen an Ei kleben Pinata_eiDas letzte Stück bis zur Aufhängung noch mit kleinen Stücken bekleben und schon ist das Pinata-Ei fertig. Für einen Strauß könnt ihr 5 oder 6 Eier in starken Farben gestalten und euren Osterstrauß zum Hingucker machen.

Pinata-Eier in NeonfarbenPapierstreifen

Statt Osterbrot gibt es dieses Jahr einen Kranz gefüllt mit Dattelmus, Zimt und Nüssen

Klingt lecker oder? Das dachte ich auch als ich das erste Mal auf das Rezept auf dem Blog My new roots gestoßen bin. Dazu noch die ansprechenden Fotos von gefüllten Schnecken oder eben einem Kranz und es war um mich geschehen! Dieses Jahr gibt es also als Osterkuchen keine kleinen Brote sondern einen Kranz. Und was für einen!

Gefüllter HefekranzDer erste Versuch gelang gleich bestens, nachdem ich mir von einer erfahrenen Übersetzerin einen Teil des Rezeptes, nämlich des “Flechtens”, erklären ließ. Und spätestens zu Ostern werden wir wohl kugelrund am Tisch sitzen, weil ich schon eine Woche vorher alle zwei Tage so einen Kranz backen muss! Stück für Stück nascht er sich weg. So kann man sogar Kindern gesunde Vollkornprodukte schmackhaft machen.

Hefekranz mit DattelfüllungAber nun zum Rezept. Sarah stellt auf ihrem Blog neben den zwei verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten auch zwei unterschiedliche Teige vor. Ich habe mich für den Hefeteig entschieden. Mit etwas Nachhilfe im leicht geheizten Ofen wollte die Hefe dann auch aufgehen und der Teig konnte gut weiter verarbeitet werden. Ich habe Kokosöl statt Butter verwendet und die Pecannüsse durch Walnüsse ersetzt. Den Teig habe ich nur ganz leicht (ca. 4-5EL Agavendicksaft) gesüßt, denn durch die Dattelfüllung bekommt der Hefekranz eine gute Süße. Dann einzig schwierige an dem Kranz ist, meiner Meinung nach, das Flechten.

Detail Hefkranz mit DattelfüllungWenn der Teig flach ausgerollt ist, dann bestreicht man ihn mit dem Dattelmus und gibt die Nüsse darauf. Dann wird das Ganze längs eingerollt. Die so entstandene lange Rolle an einem Ende festhalten (an diesem Stück den Teig zusammen lassen) und der Länge nach aufschneiden. So  entstehen zwei Stränge, die man jetzt miteinander verflechten kann. Das untere Ende fest zusammendrücken und mit dem Anfangsstück verbinden. So entsteht der Kranz.

Stück HefekranzDen fertig gebackenen Kranz habe ich mit Agavendicksaft eingestrichen und mit den restlichen Walnüssen bestreut. Das ganze Rezept auf Englisch findet ihr hier.

Foto der Woche 14 – 2014

KohlrabipestoDie Woche verging mir dieses Mal einfach zu schnell! Hier ist ganz schön viel passiert und von den Dingen, die ich erledigen wollte, habe ich gerade mal so die Hälfte geschafft. Aber klar doch! Die Zeitumstellung! Dieses Jahr macht sie mir echt zu schaffen und ich würde mich in jedem Falle gegen eine Umstellung aussprechen. Warum tun wir das jedes Jahr aufs Neue unserem Körper an? Um die Müdigkeit zu beseitigen und gute Laune zu verbreiten, wurde ganz viel gekocht. Nachdem ich vor Kurzem einmal Pesto aus Spinat ausprobiert habe, habe ich mich diese Woche an die Verarbeitung von Kohlblättern gemacht. Dieses Mal habe ich die Blätter nicht im Laden gelassen, sondern mit in meine Tasche gepackt und daraus ein leckeres Pesto zubereitet. Und das geht ganz einfach: Kohlblätter von einem Kohlrabi waschen, putzen und samt Stiel klein zupfen bzw. schneiden. Zu den Blättern noch 50g Sonnenblumenkerne, 100ml Olivenöl, Pfeffer, Salz, wer mag eine kleingeschnittene Tomate und 1 Knoblauchzehe geben und alles pürieren. Die Lieblingsnudeln kochen und mit dem Pesto vermengen.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende! Mareike

Sesam, Salz, Kürbiskerne – die richtige Deko für selbstgemachte Vollkornbrezeln

Vollkornbrezeln mit DekoZutatenDas Regal mit meinen Kochbüchern platzt zwar aus allen Nähten, doch die meisten meiner Rezepte finde ich häufig im Internet. Da wird es doch Zeit mal wieder in der Büchersammlung zu blättern und nach guten, einfachen Rezepten zu schauen. Das Rezept für die Vollkornbrezeln habe ich ganz zufällig in einem etwas älteren Kochbuch (Das große VollwertKochbuch Nr.2 von GU) gefunden und es ging mir eine ganze Weile nicht mehr aus dem Kopf. Brezeln aus Vollkornmehl, geht das? Ja klar! Und meiner Meinung nach schmecken sie besser als das Exemplar vom Bäcker.VollkornbrezelnDas Rezept war mit “etwas schwieriger” beschrieben, aber wenn man sich genau an die Anleitung hält, kann eigentlich nichts schief gehen. Die Brezeln sollten nur recht zügig nach dem Formen in die Natronlauge gelegt werden und sollten nicht so lange darin bleiben.

Für 12 Vollkornbrezeln benötigt ihr die folgenden Zutaten:

  • 400g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL flüßigen Honig
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 L Wasser
  • 1 EL Natron

Das Mehl in eine breite Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hineinbröckeln. Dein Honig auf die Hefe geben und 1-2min. warten. Danach das lauwarme Wasser dazugeben und mit der Hefe und etwas Mehl zu einem Brei verrühren. Diesen Vorteig abgedeckt ca. 15min. an einem warmen Ort gehen lassen. Das Salz hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. In einem weiten Topf das Wasser zusammen mit dem Natron aufkochen. Den Backofen auf 220°C vorheizen.

KürbiskerneDen Hefeteig in 12 gleich große Stücke teilen und diese zu einer Kugel formen. Dann die Kugeln zu langen (ca. 50cm) Rollen formen und zu Brezeln legen. Dafür den Strang in der Mitte etwas dicker lassen und die Enden zweimal miteinander verschlingen und gut andrücken. Jetzt kommen die Brezeln nacheinander für weniger als 1min. in die leicht köchelnde Lauge. Nach dem Herausnehmen die Brezeln mit beliebigen Zutaten bestreuen und sofort in den Ofen (mittlere Schiene) schieben und für ca. 30min. goldbraun backen.

Vollkornbrezel mit Salzlöffel

Foto der Woche 12 – 2014

Kinderzeichnung ZimmerDiesen “Entwurf” unseres Nachwuchsinneneinrichters muss ich euch diese Woche unbedingt zeigen! Wir sind mal wieder dabei uns zu überlegen, wie wir unsere Wohnung neu gestalten können. Nachdem die Familie nun schon vor zwei Jahren um ein Mitglied gewachsen ist, muss unser Wohnraum endlich mal den Bedürfnissen der Familie angepaßt werden. Und nicht nur das ist der Grund für unseren Umbau: mir kitzelt es schon länger in den Fingern, denn ich brauch einfach mal wieder Veränderung in den eigenen vier Wänden. Einen Wohnungswechsel können wir uns bei derzeitiger Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht leisten. Und der Markt wird sich in Berlin eher nicht in naher Zukunft entspannen. Also, her mit dem Grundriß und dem Zeichenpapier. War von mir so geplant, dann ist mir mein Sohn zuvor gekommen. Er hat zwar sein jetziges Zimmer gezeichnet, aber wo ein Anfang ist… Vielleicht kommt ja bald noch das Bild vom neuen Zimmer. Ich finde es jedenfalls genial! Ich mag, wie präzise er versucht hat jedes kleinste Detail in seinem Zimmer auf’s Bild zu bringen. Und dann die Mischung aus Grund- und Aufriss. Eine schöne Erinnerung.

Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende! Mareike

Kleine Nachmittagsfalterei oder wie man an trüben Tagen ein Origami Fangspiel faltet

Origami FaltereiDer große kleine Mann ist nicht der beste Feinmotoriker. Deswegen weigerte er sich lange Zeit mit mir etwas zu falten. Immer mal wieder hat er mich gefragt, ob wir mal etwas zusammen machen können und dann jedes Mal seine Unzufriedenheit über die mißglückte Falterei lautstark kund getan. Jetzt hab ich es wieder einmal versucht, er wird schließlich bald 8 Jahre alt. Ganz plötzlich ging das Falten besser, konzentrierter und genauer, mit ein paar kleinen Hilfestellungen hat es funktioniert und ein zufriedenes Lächeln auf den kleinen Kindermund gezaubert. Nur kam dann gleich wieder Unmut auf, weil das Fangspiel natürlich schwierig ist und viel Geschicklichkeit brauch.

Origamispiel und MaterialienDas Origami Fangspiel ist mit wenigen Materialien ganz schnell gebaut und vertreibt Langeweile an trüben Frühlingstagen. Ihr benötigt dafür Origamipapier, am besten in der Größe 20x20cm oder 15x15cm, einen Faden, bunte Perlen, eine Schere und einen kleinen Locher oder eine Nadel.

Anleitung 1 Anleitung Spiel 2Ihr legt das Blatt mit dem Muster nach oben vor euch hin. Dann dreht ihr das Blatt und faltet die untere zur oberen Spitze.

Anleitung Spiel 3 Anleitung Spiel 4Nun faltet ihr die untere Kante an die rechte Seite und drückt nur am oberen linken Rand etwas fest, damit eine kleine Markierung entsteht. Dann das Ganze wieder zurückfalten.

Anleitung Spiel 5Die rechte Spitze wird an die Markierung links gefaltet.

Anleitung Spiel 7 Anleitung Spiel 8 Anleitung Spiel 9Jetzt das obere Dreieck nach unten falten und in die entstanden Lasche schieben. Drehe das Blatt nun um.

Anleitung Spiel 10 Anleitung Spiel 11Auf der Rückseite faltest du die rechte Spitze zur linken oberen Spitze und wiederholst dieselben Schritte wie auf der Vorderseite. Dein Becher ist nun fertig.

Anleitung Spiel 12Jetzt musst du noch ein kleines Loch an einer beliebigen Seite machen und den Faden einfädeln. Oder du befestigst den Faden direkt mit einer Nadel. Die Fadenlänge kannst du selbst bestimmen. Je länger der Faden und kleiner der Becher umso schwerer wird es. Mein Faden ist ca. 20cm lang.

Fertiges SpielAn das Fadenende wird noch eine schöne bunte Perle befestigt und schon kann’s losgehen!

Origamispiel Origami Becherspiel

Foto der Woche 11- 2014

Selbstgemachtes MüsliIch bin süchtig! Schon seit einer Woche! Genau letzten Freitag nämlich habe ich das Rezept für dieses unglaublich leckere Müsli entdeckt. Und nicht nur bei  diesem Rezept war ich in Gedanken schon beim Einkaufslisten zusammenstellen. Schon allein die Fotos auf dem Blog My new roots sind so ansprechend, das man gar nicht über zwei Seiten lesen hinauskommt ohne an die nächste frei Stunde in der Küche zu  denken. Die habe ich mir dann auch promt genommen! Die Zutaten für das Müsli, das auch bei den Kindern gut angekommen ist, hatte ich zum Glück alle vorätig. Den Kokosblütenzucker habe ich einfach mal weggelassen und zum Süßen nur Honig verwendet.

Probiert es aus und versüßt euch ein wenig das (nach Vorhersage) trübe Wochenende! Mareike

Picknick im Park

Fahrräder

FrühjahrsblütenFussballDeckelliebeDeckelliebe Detail  veganer Kartoffelsalat Kinderhand KindermundEin spontanes Picknick im Park zwischen Nachmittag und Abend. Noch die Sonnenstrahlen genießen und viel Vitamin D tanken. Das braucht man um aus dem Winterschlaf zu erwachen. Und zur Stärkung einen schnell gemachten Salat aus 1 kg gekochten Kartoffeln, einem Bund Radieschen, 3 Tomaten, Pfeffer, Salz, einer Vinaigrette aus 2EL Olivenöl, 1 EL Apfelessig, 1 TL Senf und einem Spritzer Zitrone. Was nicht fehlen darf: frisch gepflückter Bärlauch. Ja, es ist schon so weit! Die Natur steht schon in voller Blüte. Habt ihr eigentlich als Kinder Bierdeckel gesammelt?

Foto der Woche 10 – 2014

Origami-MöweDa kommt Sehnsucht nach Meer auf… Bei dem schönen Wetter erst recht! Für einen Auftrag habe ich diese Woche mal ein paar Möwen gefaltet. Etwas kniffliger als Kraniche sind sie schon. Wer es einmal ausprobieren möchte, der findet die Videoanleitung hier. Mal sehen wie sich die kleinen Meeressegler an einem Mobile machen. Die werde ich nämlich damit bauen und zeige sie euch dann selbstverständlich! Aber jetzt gehe ich erst einmal ganz entspannt ins Wochenenende.

Ich wünsch euch schöne freie Tage! Mareike